Messioso enthüllt das Strafsystem von BLAST
Messioso enthüllt das Strafsystem von BLAST

Der General Manager des Complexity-Teams für CS2, messioso, hat auf X die Strafpunktsysteme bei BLAST-Turnieren offengelegt, die bisher vertraulich waren. Es stellte sich heraus, dass Teilnehmer bei Regelverstößen Strafpunkte erhalten, und das Ansammeln von sechs Punkten innerhalb von 12 Monaten führt zu einer Disqualifikation für ein Spiel.

Noch interessanter ist die Information, dass es eine Regel gab, die möglicherweise immer noch existiert, die es verbietet, öffentlich über erhaltene Sanktionen zu sprechen — Spieler erhielten dafür zusätzliche Strafen.

Geschlossenes Strafpunktsystem

In der Welt des E-Sports ist die Transparenz von Turnierregeln ein wichtiger Aspekt für fairen Wettbewerb. BLAST hat jedoch jahrelang Informationen über verhängte Sanktionen zurückgehalten und diese nur direkt dem fehlbaren Team mitgeteilt. Dies, so messioso, ist eine unzulässige Praxis, die das Vertrauen in das Turnier untergräbt. Seiner Meinung nach sollten solche Entscheidungen Teil eines öffentlichen Registers sein.

BLAST hat die Gruppen für das Open Spring 2025 veröffentlicht
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Wie funktioniert das Strafpunktsystem von BLAST?

Laut den veröffentlichten Daten werden Strafpunkte für verschiedene Verstöße vergeben, einschließlich der Nichteinhaltung von Medien- und Werbeverpflichtungen. Beispielsweise kann die Nichteinhaltung der BLAST-Anforderungen für Promo-Aktivitäten zu einer Verwarnung oder einer in Punkten ausgedrückten Strafe führen. Wenn ein Spieler oder ein Team innerhalb von 12 Monaten sechs Strafpunkte sammelt, müssen sie ein Spiel aussetzen.

Quelle: messioso auf X
Quelle: messioso auf X

Als Beispiel erwähnte messioso die Situation mit NiKo, der bei einem Turnier einen Tisch beschädigte. Theoretisch hätten ihm dafür mindestens drei Strafpunkte zugewiesen werden müssen, jedoch gibt es bisher keine Bestätigung für deren Vergabe. Dieser Ansatz zu Disziplinarmaßnahmen verstärkt nur die Kritik an BLAST für mangelnde Offenheit.

Die Offenlegung von Informationen über Strafen könnte die E-Sport-Industrie verändern, indem sie Disziplinarmaßnahmen für Spieler und Teams transparenter und verständlicher macht. Dies könnte auch helfen, mögliche Voreingenommenheit der Organisatoren zu bekämpfen. Die Offenheit von BLAST bleibt fraglich, aber die Datenlecks könnten das Turnier zu Veränderungen bewegen.

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